Isegrim Enduro 2026 – Der Kampf um den Wolf🐺

Was für ein Saisonabschluss bei der Auner HardEnduroSeries Germany 2026! Beim Isegrim Enduro in Schwepnitz ging es für mich im letzten Rennen der Saison noch einmal um alles – und mein Ziel war klar: Ich wollte den berühmten Wolf gewinnen.

Prolog

Los ging es mit dem Prolog. Direkt nach dem Start wartete schon das Steinfeld auf uns. Dort habe ich leider etwas zu stark gefahren und dadurch ein bisschen Zeit liegen gelassen. Gerade im Steinfeld war es extrem rutschig und hat sich teilweise wirklich angefühlt wie auf Eis.

Den Rest des Prologs konnte ich aber fehlerfrei fahren und kam nach 3:14,304 Minuten ins Ziel. Damit konnte ich mir die Tagesbestzeit im Prolog sichern und hatte damit eine gute Ausgangslage für die weiteren Rennen.

Gruppenrennen

Im ersten Gruppenrennen hatte ich leider keinen optimalen Start. Der Start war direkt vor einer großen Pfütze, sodass ich sofort komplett nass war und dazu noch eine dreckige Brille hatte.

Nach ungefähr einem Viertel der Runde konnte ich aber die Führung übernehmen. Danach habe ich einen sehr ruhigen und kraftsparenden Rhythmus gefunden. Ich wollte nicht unnötig Kraft verschwenden, aber trotzdem schnell genug bleiben.

Das hat richtig gut funktioniert. Ich konnte das Rennen gewinnen und hatte am Ende nach 9 Runden ganze 3:42 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Meine schnellste Runde lag dabei bei 10:13,798 Minuten.

Da ich in der ersten Gruppe gestartet bin, hatte ich danach noch einiges an Zeit bis zum Finale. Ich konnte ganz entspannt Mittag essen und anschließend auch bei der Autogrammstunde vorbeischauen. Dort waren dieses Mal wirklich sehr viele Leute – das hat mich richtig gefreut.

Das letzte Finale der HESG 2026

Dann stand das letzte Finale der HESG-Saison 2026 an.

Mein Start war perfekt und ich konnte direkt die Führung übernehmen. Schon in der ersten Runde konnte ich mir einen kleinen Vorsprung herausfahren. Ein wichtiger Moment war dabei das Steinfeld: Ich bin es perfekt hochgefahren, musste nicht anhalten und konnte dadurch direkt etwas Zeit auf die Fahrer hinter mir gutmachen. Platz zwei und drei waren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht weit weg.

Im weiteren Verlauf wurde das berühmte Steinfeld immer voller. Man musste sich teilweise durch die anderen Fahrer hindurchmogeln, was natürlich Zeit und Konzentration gekostet hat. Ich habe das aber meistens ziemlich gut hinbekommen und konnte meinen Rhythmus weiterfahren.

Von der ersten bis zur letzten Runde konnte ich voll durchpushen. Genau das hat mich am Ende besonders gefreut, weil ich das Finale genauso fahren konnte, wie ich es mir vorgenommen hatte.

Nach 9 Runden kam ich nach 1:02:49,513 Stunden als Sieger ins Ziel. Der Vorsprung auf Platz zwei betrug dabei 3:24 Minuten.

Damit war mein Ziel erreicht: Ich konnte den berühmten Wolf gewinnen! 🐺

Was für ein perfekter Abschluss dieser HESG-Saison.

Ein riesiges Dankeschön geht an das komplette HESG-Team für die Veranstaltungen, meine Familie und meine Sponsoren die mich das ganze Jahr begleitet haben

Danke an alle, die dieses Jahr möglich gemacht haben!

Fotos: Michel238pic / Michel Kuchel

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