Hard Enduro Series Germany zurück in Reetz – Starker Rhythmus und pure Rennaction im Sand

Der zweite Lauf der Auner HardEnduroSeries Germany in Reetz hatte es in sich – anspruchsvolle Bedingungen, tiefer Sand und packende Duelle über den gesamten Renntag hinweg. Aus meiner Sicht war es ein Tag mit viel Entwicklung und vor allem richtig viel Fahrspaß im Finale.

Der Prolog lief vom Fahren her nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich habe mich nicht zu 100 % wohlgefühlt und wusste, dass da noch mehr drin gewesen wäre. Mit dem Ergebnis war ich aber natürlich sehr zufrieden – das war eine perfekte Ausgangsposition für den weiteren Renntag.

Im Gruppenrennen wurde es dann direkt hektisch. Viele Fahrer, enge Passagen und ständig wechselnde Situationen haben es am Anfang nicht leicht gemacht, einen klaren Rhythmus zu finden. Ich musste viel reagieren, Linien anpassen und immer wieder improvisieren. Doch mit der Zeit habe ich immer besser reingefunden. Ich konnte meinen Flow aufbauen und das Rennen deutlich entspannter fahren. Das hat mir Sicherheit gegeben und geholfen, konstant zu bleiben.

Das Finale war dann das Highlight des Tages. Die Strecke war mittlerweile richtig ausgefahren, der Sand tief und kräftezehrend – genau mein Ding. Ab Runde drei hatte ich meinen Rhythmus komplett gefunden. Ich konnte die Linien gut lesen, sauber fahren und vor allem im Sand richtig Druck machen. Das Bike lief top, ich habe mich stark gefühlt und hatte richtig Spaß auf der Strecke.

Am Ende war es ein intensiver Renntag mit einer klaren Steigerung von Lauf zu Lauf. Auch wenn ich im Prolog fahrerisch noch nicht ganz zufrieden war, konnte ich mich über den Tag hinweg deutlich steigern und im Finale voll abliefern. Genau darauf lässt sich aufbauen.

Jetzt heißt es: den Schwung mitnehmen und beim nächsten Lauf wieder angreifen.

Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel

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