Wichtige Punkte in Newcastle – Angriff auf Platz drei

Newcastle war für mich einer dieser Abende, an denen jeder einzelne Punkt zählt. Der vorletzte Lauf der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft hatte es in sich. Die Strecke war schnell und flüssig, aber genau das machte sie auch tückisch – ein kleiner Fehler, und man verlor sofort wertvolle Zeit. Es war klar: Heute würde Konstanz entscheidend sein.

Drei Läufe, drei intensive Rennen

Im ersten Lauf musste ich mich erst richtig einfinden. Ich kam als Fünfter ins Ziel – nicht das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte, aber ein solider Start in den Abend. Mir war bewusst, dass es heute weniger um ein einzelnes Highlight ging, sondern darum, in allen Läufen das Maximum herauszuholen.

Im zweiten Lauf fühlte ich mich deutlich wohler auf dem Bike. Ich konnte von Beginn an im Spitzenfeld mitgehen, hatte einen guten Rhythmus und kämpfte bis zum Schluss um jede Position. Mit Rang zwei auf dem Podium zu stehen, war extrem wichtig – nicht nur für die Punkte, sondern auch fürs Selbstvertrauen.

Der dritte Lauf war nochmal ein echter Fight. Es wurde hart gekämpft, niemand schenkte auch nur einen Meter her. Ich habe alles gegeben, bin fokussiert geblieben und habe das Rennen auf Platz fünf beendet. Vielleicht wäre noch etwas mehr drin gewesen, aber an so einem Abend ist es wichtig, klug zu fahren und nichts zu riskieren.

Tagesrang vier – WM-Rang vier vor dem Finale

In der Tageswertung bedeutete das Rang vier. In der Gesamtwertung liege ich damit ebenfalls auf Platz vier – mit klarer Chance, beim Saisonfinale noch auf Jahresrang drei vorzurücken.

Jetzt richtet sich der volle Fokus auf Douai in Frankreich. Dort fällt die endgültige Entscheidung – und mein Ziel ist klar: Ich will beim Finale noch einmal angreifen und mir Platz drei in der Jahreswertung sichern.

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