Laufpodium, Kampfgeist und Platz vier in der Gesamtwertung

Die Premiere der FIM SuperEnduro World Championship in Belgrad war intensiv, schnell und extrem anspruchsvoll. Die Strecke mit ihrer ultralangen Startgeraden, dem schwierigen Drop-Down und der technischen Matrix verlangte volle Konzentration – kleine Fehler wurden sofort bestraft.

Für mich war es ein Abend mit Höhen und Rückschlägen, aber insgesamt ein wichtiger Schritt nach vorne.

Starker Speed – bittere Momente

Im ersten Juniorenlauf war ich von Beginn an gut im Rennen, wurde jedoch durch einen Überschlag am Reifenhindernis zurückgeworfen. Am Ende blieb Platz fünf – solide Punkte, aber es wäre mehr möglich gewesen.

Im zweiten Lauf (Reverse-Grid) lief es deutlich besser. Ich war von Anfang an vorne dabei und konnte mir mit einem starken Rennen Platz drei sichern. Das hat gezeigt, dass die Pace absolut stimmt und ich im Kampf um die Spitzenplätze mitfahren kann.

Der dritte Lauf war erneut von vielen Stürzen geprägt. Auch ich kam in der Matrix zu Fall, kämpfte mich jedoch zurück und beendete das Rennen erneut auf Platz fünf. Wichtig war, ruhig zu bleiben und das Rennen sauber ins Ziel zu bringen.

Tagesrang vier – WM-Platz vier vor dem Saisonfinale

Am Ende stand Tagesplatz vier zu Buche. Vor den letzten beiden Läufen liege ich damit auch in der Gesamtwertung auf Rang vier. Eine gute Ausgangsposition – aber mein Ziel ist klar: In den verbleibenden Rennen möchte ich noch einmal angreifen.

Ein besonderer Gedanke geht an Milan Schmüser, der sich leider gleich im ersten freien Training schwer verletzt hat. Ich wünsche ihm auf diesem Weg eine schnelle und vollständige Genesung.

Jetzt heißt es: weiterarbeiten, Starts optimieren und vor den letzten beiden WM-Runden noch einmal alles investieren.

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