Rückschläge, Aufholjagden und Platz vier in der WM
Der WM-Stopp in Budapest war für mich ein extrem intensives und lehrreiches Wochenende. Es war eines dieser Events, bei denen nicht alles zusammenläuft, man aber trotzdem wichtige Schritte nach vorne macht.
Vor allem die Starts haben mir in Budapest das Leben schwer gemacht. Sowohl im ersten als auch im dritten Lauf wurde ich bereits am ersten Hindernis aufgehalten und verlor dort entscheidende Zeit. Das bedeutete jedes Mal, mich von weit hinten durch das Feld kämpfen zu müssen – gerade auf diesem Niveau eine enorme Herausforderung.
Im dritten Lauf konnte ich mich trotz der schwierigen Startphase stark zurückkämpfen und das Rennen auf Platz fünf beenden. Das hat mir gezeigt, dass die Pace stimmt und ich auch unter schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig bin.

Auch wenn nicht alle Läufe nach Plan verliefen, nehme ich viel Positives aus Budapest mit. Ich habe nie aufgegeben, konstant gepunktet und wichtige Erfahrungen gesammelt. In der Gesamtwertung liege ich nun auf Rang vier – eine gute Ausgangsposition vor den letzten drei Läufen der Saison.
Der Blick geht jetzt nach vorn: In drei Wochen steht der nächste WM-Lauf in Belgrad (Serbien) an. Neue Strecke, neues Terrain, neue Chance. Mein Ziel ist klar: bessere Starts, weniger Verkehr in den ersten Metern und der nächste Schritt Richtung Podium.
Fotos: Thorsten Horn

